Unser Stamm, aktuell


Derzeit besteht unser Stamm aus ca. 40 Mitgliedern unterschiedlichen Alters.
Wir bestehen aus einer Meute, einer Jungpfadfinder-Sippe und einer Sippe.
Der Stamm wird durch die älteren Pfadfinder geleitet.
Unser Sitz ist in Zirndorf, wo sich auch unser Stammesheim befindet.


Unser Zuhause


Der Stamm trifft sich wöchentlich in Gruppen (Meute und Sippen) am Stammesheim - die Chillbox.
Es finden ab und zu auch Singe- und Stammesabende am Heim statt. Dann wird gemeinsam am Lagerfeuer gesessen, gesungen, gespielt und gelacht.
Auf dem Gelände unseres Heimes findet sich auch unser grüner Bauwagen, welchen wir als Materiallager nutzen.


Aktionen und Lager


Zu den häuftigten Aktionen des Stammes zählen die Stammeslager.
Diese finden im Winter in Hütten und zu den warmen Jahrszeiten im Freien auf Zeltplätzen statt. Die Sippe und Ranger/Rover unternehmen auch größere Wanderungen mit dem Zelt. Diese Wanderungen heißen Haijk und Kundschaft.
Bei diesen Aktionen müssen wir unseren Schlafplatz selbst suchen.
Natürlich müssen wir immer schauen wo wir zelten, um andere Leute nicht zu stören.
Ein wichtiges Merkmal des Zeltens in freier Natur ist, dass wir unseren Zeltplatz genauso hinterlassen wie wir ihn vorgefunden haben, wenn nicht sogar besser.
Alle Jahre finden große Lager mit unterschiedlicher Größe unseres Verbandes "BdP" statt.
z. B. das Bezirkspfingstlager, Landespfingstlager oder Bundeslager.





Wie ist unserer Stamm entstanden?


Die Anfänge unseres Stammes liegen in der Christlichen Pfadfinderschaft, im Katzwanger Stamm Geusen. Dort tauchte im Jahre 1978 der Plan auf, im Nürnberger Stadtteil Eibach eine Gruppe zu gründen. Dies geschah dann auch im September 1978.

Zuerst gab es eine Rovergruppe mit dem Namen Condor, später noch die Jungpfadfindersippe Goldene Horde. Das ganze nannte sich Siedlung Kreuzritter. Geleitet wurden beide Gruppen von Andreas Sippel (Anja). Doch bereits kurze Zeit später kam es zu internen Auseinandersetzungen und am 6. März 1979 folgte der Übertritt beider Eibacher Gruppen vom VCP zum BdP.

Damals gab man sich den Namen Stamm Truchseß, aus Verbundenheit zu der Heimatstadt. Dies war zugleich der erste Stamm des Bundes in Nürnberg. Die Jungpfadfindergruppe teilte sich bald darauf in die in der Gilde zusammengefasten Sippen Ivanhoe und Landsknechte. Und im Juni 1979 kam es auch zur einer Gründung einer Meute und so stieg die Zahl der Mitglieder bis Juli von 15 auf 45.

Gute Kontakte zum Stamm Waräger (Erlangen), führten die Sippe auf die ersten Lager in der fränkischen Schweiz und zum Bundeszentrum Immenhausen. Durch ihre rege Mithilfe beim Aufbau des Stammes, verdanken wir den Erlangern maßgeblich die Richtung und den Stil des Stammes; ihnen haben wir auch für die Freundschaft, die seither unsere Stämme verbindet, zu danken.

Von Anfang an war es das Ziel des Stammes Truchseß, nicht im üblichen Alltagsschritt der allgemeinen Pfadfinderei mitzutrotten, sondern neue und alte Wege im Bereich der bündischen Jugend und des Wandervogels zu beschreiten. Deswegen nahm der Stamm im Herbst 1979 auch noch an einem Singetreffen auf der pfälzischen Burg Balduinstein teil, um durch diese Begegnung bündische Kultur kennenzulernen. Zwar brachte dieser Stil eine Reihe von Unannehmlichkeiten mit sich, doch die Begeisterung für Erzählen, Singen, Fahrten, Feuer und gemeinsames Erleben war mitreißend.


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